Industriecharme als Bühne für Kunst
Zwischen Werkstattcharme und Galerieatmosphäre hat sich die Kunstwerkhalle in Hanau Großauheim zu einem besonderen Ort der regionalen Kulturszene entwickelt. Im September öffnet sie bereits zum fünften Mal ihre Tore für eine Gruppenausstellung und versammelt Künstlerinnen und Künstler mit ganz unterschiedlichen Handschriften:
Rainer Böhm, Ulrich (UKE) Diekmann, Dede Handon, Hermelinde Hergenhahn, Hans-Jürgen Herrmann, Matthias Kraus, Kutscher/Machnik/Reifarth, Linn Mann, Liane Merz, Wolfgang Rang, Michael Reiter, Kora Riecken, Barbara Ritter, Charly Steiger, Eva Weingärtner und Dagmar Woyde-Koehler.
Die ehemalige Werkstatthalle erzählt ihre Geschichte noch immer: Hohe Decken, robuste Stahlträger und der raue Charakter des Ge bäudes bilden einen spannenden Kontrast zu den zeitgenössischen Arbeiten. Gerade dieses Wechselspiel aus industrieller Vergangenheit und künstlerischer Gegenwart verleiht der Kunstwerkhalle ihren unverwechselbaren Reiz. Die Halle ist kein steriler White Cube, sondern ein Ort mit Patina, Atmosphäre und Identität.
Dieser außergewöhnliche Raum hat sich zu einem Treffpunkt für Gegenwartskunst und experimentelle Musik entwickelt. Die fünfte Ausstellung setzt diese Erfolgsgeschichte fort und lädt dazu ein, zeitgenössische Kunst und Musik in einem Umfeld zu erleben, das Kreativität nicht nur zeigt, sondern spürbar macht.

